Priomy – Selbstbestimmtes Arbeiten in Zeiten der digitalen Transformation (Teil 2)

Im zweiten Teil des Gesprächs von Jenny Meyer mit Dr. Andreas Zeuch, Daniela Röcker und Stefan Röcker von priomy geht es um die Verschiebung von Statussymbolen, die Veränderungsbereitschaft von Führungskräften und die Wichtigkeit der frühzeitigen Einbeziehung der Mitarbeiter in Transformationsprojekte. Darüber hinaus diskutieren wir über die Rolle der Kunst, Handlungsbedarfe in der Politik und wie wichtig es ist Politik, Kunst, Wirtschaft und Wissenschaft für das Thema neue Arbeit zu verbinden sowie die Rolle von Intuition und Emotionen.

Dr. Andreas Zeuch ist diplomierter Musiktherapeut und promovierte über Intuition als professionelle Kompetenz zum Doktor der Sozialwissenschaften. Früher arbeitete er in Krankenhäusern und an der medizinischen Fakultät Heidelberg. Seit 2003 begleitet er als Berater, Trainer und Redner Organisationen bei der Einführung oder Verbesserung ihrer Selbstorganisation und Agilität. 2015 veröffentlichte er sein fünftes Buch “Alle Macht für niemand. Aufbruch der Unternehmensdemokraten” und beeinflusste damit die öffentliche Auseinandersetzung mit Partizipation, Selbstorganisation und Demokratisierung von Arbeit.

Stefan Röcker ist gelernter Marketer und beschäftigt sich als Kulturwissenschaftler, Künstler und Berater mit vor allem mit Unternehmenskulturen und ihren Auswirkungen auf die gesamte Organisation und den einzelnen Menschen.

Daniela Röcker ist langjährige Berufspraktikerin, weil sie auf ihre Eltern hörte und „was Vernünftiges“ lernte – klassische kaufmännische Ausbildung plus BWL-Studium. Mit diesem Handwerkszeug gerüstet, lernte sie etliche Unternehmen intensiv von innen kennen – von der Kaffeeküche bis ins Chefbüro. Von der Dispogrenze bis zum Millionenbudget. 2010 entdeckte sie das Thema nachhaltige Entwicklung für sich. Seitdem ist sie Freiberuflerin und leidenschaftliche Verfechterin verantwortungsvoller Unternehmenskultur im Kontext CSR und Circular Economy/Cradle to Cradle. Nebenberuflich studierte sie Kulturwissenschaften und ist autodidaktische Künstlerin.

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